Selbstverständlich nur ein Einzelfall Einundzwanzigköpfige Asylbetrügerfamilie kassiert seit 15 Jahren vom deutschen Steuerzahler
Im münsterländischen Kreis Coesfeld kassierte eine einundzwanzigköpfige Familie zu Unrecht 750.000 Euro Sozialleistungen. Der Fall zeigt einmal mehr, wie einfach es Asylbetrüger in der BRD haben. Am Freitag, den 20. Juli 2007, berichtete die »Allgemeine Zeitung« (Coesfeld) unter der Überschrift »Betrug: Familie kommt gar nicht aus dem Libanon« (Hervorhebungen durch UN): »Ausländerbehörde ermittelt wahre Identität / Schaden 750 000 Euro Die Ausländerbehörde des Kreises hat einen schwerwiegenden Fall von Sozialleistungsbetrug aufgedeckt. Zwei miteinander verwandte Familien, die bereits seit über 15 Jahren im Kreis Coesfeld leben und angeblich aus dem Libanon stammen und politisch verfolgt werden, kommen in Wirklichkeit aus der Türkei. Das teilte der Kreis gestern mit. Die Familie hat laut Kreis insgesamt 750.000 Euro an Sozialleistungen unberechtigterweise bekommen. Die wahre Identität und Staatsangehörigkeit der Familie habe die Ausländerbehörde nach intensiver Recherche aufdecken können. Es handele sich um eine Familie mit zehn Mitgliedern und um eine weitere verwandte Familie, die aus elf Personen bestehe. Den Wohnort will der Kreis aus Datenschutzgründen nicht nennen. Nach der damaligen Einreise habe die Familie einen Asylantrag gestellt und im Verfahren fälschlicherweise angegeben, aus dem Libanon zu stammen. Warum es so lange gedauert hat, die wahre Identität herauszufinden? Weil die Personalien einschließlich der Familiennamen falsch angegeben waren und den Behörden auch keine Dokumente vorgelegt wurden, galt die Staatsangehörigkeit als ungeklärt. „In derartigen Fällen kann die Ausländerbehörde auch nach negativem Ausgang des Asylverfahrens keine aufenthaltsbeendenden Maßnahmen durchführen, da für die Rückführung Heimreisedokumente ausgestellt werden müssen“, erläutert Dr. Ansgar Hörster, zuständiger Fachbereichsleiter beim Kreis Coesfeld. Die erforderlichen Dokumente stellt der Heimatstaat aber nur dann aus, wenn die Identität und Nationalität zweifelsfrei nachgewiesen sind. Sämtliche Bemühungen der Ausländerbehörde bei der libanesischen Botschaft führten wegen der Falschangaben zwangsläufig ins Leere. Erst komplizierte Ermittlungen mehrerer Ausländerbehörden brachten die Wahrheit ans Licht. Die ausreisepflichtigen Familienmitglieder, allen voran die Familienväter und ihre Ehefrauen, müssen nun die Konsequenzen tragen. Die Eltern, die die Täuschungshandlung begangen haben, müssen jetzt mit ihrer Abschiebung rechnen, so der Kreis. Hörster: „Ob für die hier aufgewachsenen Kinder nach den aktuellen Bleiberechtsregelungen eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden kann, muß noch näher geprüft werden.“« Das Ende vom Lied? So einfach ist das in der BRD: Papiere wegwerfen, einreisen, abgebrühte Lügen auftischen und abkassieren und aussitzen. Haben Sie, lieber Leser, in Ihrem Leben auch nur annähernd 750.000 Euro staatliche Hilfe zur Unterhaltung Ihrer Familie bekommen? Nein? Aber jetzt wissen Sie wenigstens, wer in den letzten 15 Jahren von der ungeheuren Steuerlast, die Sie tagtäglich zu tragen haben, profitiert hat. Und nicht nur das: Immerhin lebt diese Asylbetrügerfamilie immer noch in der BRD und der Staat muß zwangsläufig weiterhin die Unterkunfts- und Ernährungskosten aufbringen. Ob eine Abschiebung tatsächlich erfolgen wird, steht in den Sternen. Welches Interesse sollte die Türkei an der Rücknahme ihrer feinen Landsleute haben? Da wird eher die Aussicht auf Bleiberecht für die Kinder gut sein – auf Steuerzahlers Kosten. Ob wir es erfahren werden, steht in den Sternen. Nur allzu oft herrscht nach Aufdeckung solcher Betrügereien nämlich im Nachhinein Schweigen im Blätterwald und der deutsche Michel erfährt nie, ob denn wirklich jemand abgeschoben wurde oder nicht. Wie gut, daß der Asylbetrugsfall in Coesfeld nur ein Einzelfall ist. Alles andere müßte die Deutschen ja geradezu zum Volksaufstand gegen verfehlte Politik und unzureichende Gesetze treiben. Informieren Sie auch Ihren Nachbarn über diesen Einzelfall! Geben Sie ihm diese Ausgabe der UN! |