Die Deutschen sind wieder stolz auf ihre Nation
Von Earnest A. Hooton, dem us-amerikanischen Professor, nach dessen Forderungen aus dem Jahr 1943 die typisch deutschen Eigenschaften nach einem Sieg über Deutschland »herausgezüchtet« werden sollten bis zum unsäglichsten Außenminister der Nachkriegszeit, dem früheren Straßenkämpfer Joseph »Joschka« Fischer, verläuft ein roter Faden: die Kraft und Identität der deutschen Nation zu zerstören. »Deutschland muß von außen eingehegt und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden.« Das forderte Fischer 1994 in seinem Buch »Risiko Deutschland« ganz offen und wurde trotzdem (oder gerade deshalb?) Außenminister und Vizekanzler der BRD. Daß die Deutschen trotz solcher Umerziehungs- und Führungsfiguren jemals wieder gesunden könnten, haben viele bezweifelt. Es ist aber so: 60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland erstarren die Deutschen nicht mehr in historisch vermittelten Schuldgefühlen. 60 Prozent der Deutschen sind stolz auf ihre Nationalität und 80 Prozent der Deutschen sagen, Vaterlandsliebe sei heute »typisch deutsch«. Das ergaben Umfragen zum 60-jährigen Bestehen der BRD. Und nicht nur das: Siebzig Prozent von denen, die der Aussage »Ich bin stolz, Deutscher zu sein« zustimmten, gaben an, sie fühlten sich »sogar der Nation im Herzen verbunden«. Noch mehr, nämlich 83,6 Prozent, wollen sich »nicht länger für ihr Deutsch-Sein schämen«. Und gar 90,8 Prozent der Befragten werteten, was »typisch deutsch« sei: »Pflichtbewußt und leistungsorientiert, Regeln und Ordnung schätzend«.
72,9 Prozent waren dafür, daß die Deutschen »wieder mehr Selbstbewußtsein im Hinblick auf ihre nationale und kulturelle Identität zeigen sollten«. Noch nie seit Gründung der BRD sei das Verhältnis zu ihrem Land so selbstverständlich, so unverkrampft und entspannt gewesen wie heute, faßt die Studie der Universität Hohenheim zusammen: »Die Studie dokumentiert, daß die Deutschen auf dem Weg zu einer „normalen“ Nation sind. Das Nationalgefühl ist offenbar kein Auslaufmodell im zusammenwachsenden Europa, sondern wesentlicher Gestaltungsfaktor im neuen Selbstbild der Deutschen«. Pech gehabt, Herr Fischer, auch wenn Ihnen jüngst in New York von Henry Kissinger als Würdigung »für das Lebenswerk eines großen Staatsmannes« die »Leo-Baeck-Medaille« verliehen wurde. Ihre und Ihresgleichen Zeit ist vorbei! |