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UN 4/10


Ein DANKE dem Schweizervolk
Erhalten wir unsere Kulturlandschaften!

Die Demokratie lebt noch!

Aus der Schweiz herüber war ein Lebenszeichen von ihr zu hören.

Das Schweizervolk hat für sich beschlossen, daß der Orient nicht die Schweizer Landschaft und ihre Ortsbilder prägen soll, nichts weiter! Die Muslime dürfen sich wie bisher in ihren Moscheen und Gebetsräumen versammeln. Mit religiöser Intoleranz hat das beschlossene Minarett-Verbot nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Wie nach dem Tabubruch von Thilo Sarrazin können wir anhand der oberherrschaftlichen Empörung wieder darüber Buch führen, wer sich zur Umwandlung Europas zusammenfindet:

Es sind dies die Parteispitzen, die sich als Volksvertreter bezeichnen, es sind die christlichen Kirchen, die Gewerkschaften, es ist der intellektuelle Bodensatz, der in der gleichgeschalteten Presse zusammenhockt und die veröffentlichte Meinung gestaltet.

Es sind alle Bannerträger des Globalismus, die natürlich wissen, daß es um mehr geht als nur um das Bild der europäischen Kulturlandschaften. Die Existenz der europäischen Völker selbst steht auf dem Spiel; denn der heuchlerische Vorwand »Toleranz« soll das Tor für die Masseneinwanderung Fremdvölkischer öffnen, die eben überwiegend aus dem islamischen Kulturraum kommen.

Spiegel-online hat am 29.11.2009 in einer Schnellumfrage ermittelt, daß die große Mehrheit, nämlich 73 Prozent der Deutschen, ebenfalls einem Minarett-Verbot zustimmen würden.

Nachdem auch in den Niederlanden der Ruf nach einem solchen Verbot zu hören war, wird nun ein Einschüchterungs-Trommelfeuer auf uns niedergehen.

Welcher Druck muß auf die Sprecher von Kirche und Politik und auf die »Mediengewaltigen« einwirken, damit sie den Verstand ausschalten und die Augen vor den Entwicklungen verschließen, deren Folgen auch sie selbst treffen werden!?
Die Nachricht aus der Schweiz ist endlich einmal eine gute Nachricht, egal ob man die Schweizer wieder umdreht oder sich über ihren Willen hinwegsetzt. Das Gebot der Stunde lautet jedenfalls: Keine Untergangsstimmung aufkommen lassen! Aufzugeben läge ganz im Sinn unserer Verderber. Wir dürfen darauf vertrauen, daß die Naturordnung dem Pakt von Geld und Pöbel das Heft wieder aus der Hand nehmen wird. So lange muß durchgehalten werden!

Noch ist unser Eigenes nicht ganz vernichtet

Halten wir den Rücken steif!

Suchen und pflegen wir die Reststücke unseres Volkslebens! Suchen wir sie in den guten Gesichtern, die uns begegnen, im Kinderlachen, in ehrlicher Arbeit, im treu gehaltenen Wort, in der Verläßlichkeit. Mit einem Wort: Beachten wir bewußt, wie viel vom alten deutschen Alltag noch geblieben ist als eine der Grundlagen für einen Neubeginn im Großen. Denn es ist noch nicht alles verloren.

Suchen wir Freude an unserm Volksleben!

Stärken wir uns an den Überlieferungen unserer Kunst! Sagen wir aber auch frei heraus, was wir zurückweisen, etwa, daß das planmäßige Erzeugen von Geräuschen keine Musik sein muß, selbst wenn es mit Musikinstrumenten geschieht. Lachen wir dem modischen Firlefanz ins Gesicht: »Ich bin und bleibe altmodisch!« Das wirkt ermutigend und zerbricht beim Nachbarn Krusten der politischen und anderer Frömmigkeiten.

Wer es kann, fasse sein überlegenes Urteil zu den Ereignissen des Zeitgeschehens in Leserbriefe. An dem geistigen Netz der Verbrüderung webt, wer einem Leserbriefschreiber seine Zustimmung mitteilt. Man kann brave Pastorinnen über ihr wirres Geschichtsbild aufklären, und man kann den Politikern über den Mund fahren. Nur soll man in beiden Fällen nicht den geringsten äußeren Erfolg erwarten. Der Erfolg entsteht vielmehr dadurch, daß Pflöcke im kollektiven Gedächtnis eingerammt werden.

Wahren wir die ererbten Maßstäbe!

Wenden wir uns von der »schönen neuen Welt« ab, die uns die Umerzieher und ihre Schüler, die »68er«, aufgedrängt haben! Wir werden manche Grundsätze, Anschauungen und Gewohnheiten in dieser fremden Welt zurücklassen müssen. Dazu ist es nötig, falsches Gepäck zu erkennen und auszumustern, das wir unbedacht mitschleppen. Fünfundsechzig Jahre Geistesverbildung, davon 40 Jahre im Intensivkurs, blieben auch bei volks- und nationalbewußten Deutschen nicht folgenlos.

Man sieht es daran, daß das liberale Gift auch in den nationalen Kreisen die Familie auflöst. Zerstörte Ehen, Kinderlosigkeit, »Single«-Dasein, unverbindliche Partnerschaften sind hier ebenso anzutreffen wie im unpolitischen Volksteil. Es müßte also das vordringliche Anliegen aller politisch wachen Gruppen sein, ihre Anhänger darüber aufzuklären, daß das westliche Grundübel in der materialistisch-eigensüchtigen Lebenshaltung besteht, daß diese die Hauptursache für den drohenden Volkstod und unseren kulturellen Niedergang ist.

Die Mitgliedschaft in jedem volkstreuen Zirkel sollte sich jeder nur durch solche innere Haltung, solches Auftreten, Handeln und Erscheinungsbild erwerben können, das dem Geist des deutschen Erbes angemessen ist. Es ist so oft schmerzlich zu erleben, wie jugendliche sogenannte Nationale in ihrem äußeren Aufzug und ihrem Benehmen die Wohlstandsverwahrlosung und die amerikanischen Moden nachäffen. Der Jugend wird das Saufen bis zu Besinnungslosigkeit neuerdings als germanisches Erbe vorgegaukelt. Die Jugend muß ihren Blick und ihr Gespür dafür schärfen, wer der Feind unseres Wesens ist, und wie er sich zeigt. Ihr Stolz muß es sein, sich betont von ihm zu unterscheiden. Unterhemd (»T-Shirt«) und ausgefranste oder ausgewaschene oder jede andere Aufmachung von Jeans müssen zum Beispiel verschwinden, weil sie Ausdruck der Selbstverlorenheit sind. Es ist die Aufgabe der Führungsleute, die Jugend darauf hinweisen, daß das Innere – das seelische Geschehen – im Äußeren wahrnehmbar ist. Nützlich wäre, sich an die lebensnahe Ausdruckskunde von Ludwig Klages (1872-1956) zu erinnern.

Die Jugend will Vorbilder sehen!

An die Stelle der parteitypischen Karrierekämpfe muß eine kameradschaftliche Verbrüderung treten. Dann bleibt kein Platz für Eitelkeiten und Geltungsbedürfnis. Erst dann gelingt das selbstlose Zusammenspiel der unterschiedlichen Fähigkeiten einzelner Persönlichkeiten zugunsten des höheren Gemeinsamen. Dieses höhere Gemeinsame heißt aber nicht Gruppe, nicht Partei oder Fraktionsstatus, nicht Parteifinanzen oder Parteipfründe, sondern Volkswohl..

Das Volkswohl gründet nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit. Es besteht nicht in Brot und Spiele. Es schließt die Verpflichtung auf die Zukunft ein. Aus dieser altbekannten Einsicht entwickelt sich von selbst ein ganzheitlicher Begriff von Politik, einer Politik, die alle Lebensbereiche des Volkes erfaßt, und der zu dienen eine Ehre ist.

Die Jugend will Vorbilder sehen. Deshalb muß ihr die menschliche Gesamtleistung unseres Volkes in der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit als ein grenzenlos bewunderungswürdiges Geschehen vorgestellt werden. Die Jugend muß aufgeklärt und politisch gebildet werden. Sie muß begreifen, daß die Völkerrechtsverstöße (Rheinwiesenlager usw.) und Kriegsverbrechen (Zerstörung Dresdens usw.) der Sieger – auch mit Blick auf deren Fortsetzung bis in die Gegenwart – nicht nur ein historisches, sondern auch ein politisches Gewicht haben. Dieser Sachverhalt ist die Grundlage für zukünftige politische Forderungen zugunsten Deutschlands.

An den europäischen Auftrag Deutschlands glauben! Nicht aufgeben!

Alois Mitterer


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Letzte Änderung:
21.12.2009 21:03:21

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