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Der Irrsinn kennt keine Grenzen!

 
 

WAZ, 11.1.2010

Damit das ganze Geldkasino-System nicht zusammenbricht, fütterte »der Staat« (gemeint ist der Steuerzahler) beim Platzen der Monopoly-Blase im ersten Schritt die Zocker-Bank »Hypo Real Estate« mit Milliarden und verstaatlichte sie dann.

Die Pleitebank, in deren Vorstand auch Herr Knobloch saß und die für wichtige Investoren extra eine Filiale in Tel Aviv errichtet hatte, lagert nun ihre zur Zeit wertlosen Schrottpapiere im Nennwert von fast 200 Milliarden Euro in eine »Bad Bank« aus, für die der deutsche Steuerzahler bürgt.

Bei 82 Millionen Einwohnern vom Baby bis zum Greis bürgt also jeder von uns für rund 2.400 Euro – allein für die »HRE«!

Eine Zusammenstellung der Abermilliarden von Euro, die der Bund, die Länder und die Sparkassen für die Zockerverluste der staatlichen und öffentlich-rechtlichen Bankster zu tragen haben, wird der Öffentlichkeit vorenthalten.

Manche Geldtheoretiker sehen die Lösung der Mißwirtschaft und Ausbeutung darin, alle Banken zu verstaatlichen. Das Beispiel der maroden Landesbanken, die wegen ihrer verantwortungslosen Casino-Geschäfte nun am Tropf der Steuerzahler hängen, zeigt, daß die Wurzel des Übels so nicht ausgerottet werden kann.


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Letzte Änderung:
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