In den »Selected Letters« (»Ausgewählte Briefe von 1917 bis 1961«) beschreibt er seinem Freund Charles Scribner u.a. die Ermordung eines unbewaffneten »SS-Kraut« in Paris, welcher Hemingway auf die Genfer Konvention hinwies: »Du irrst dich, Bruder, sagte ich zu ihm und schoß ihm dreimal schnell in den Bauch, und dann, als er in die Knie ging, schoß ich ihm in den Schädel, so daß ihm das Gehirn aus dem Mund kam, oder aus der Nase, glaube ich.« In der deutschen Ausgabe der »Ausgewählten Briefe«, so Herbert Rauter, seien aber Zitate unterschlagen worden, die man in der amerikanischen Originalausgabe findet. So z. B. »Ich habe es ganz akkurat und genau jetzt, daß ich 122 Krauts getötet habe.« In einem anderen Brief schrieb Hemingway, wie er einem deutschen Soldaten, »ein Junge etwa so alt wie mein Sohn Patrick zu der Zeit«, der auf einem Fahrrad flüchtete, durch das Rückgrat geschossen habe. »Ich töte gerne«, soll er laut Focus Nr. 39/2006 einmal gesagt haben. Und in seinen Briefen schrieb er an Mary Welsh über die Kriegstage: »Wir habens hier sehr nett und lustig, viele Tote, deutsche Beute, viel Schießerei und jede Menge Kämpfe.« Hohn und Spott für Deutsche Daß Ernest Hemingway schon vor dem Zweiten Weltkrieg als Zivilist für seine deutschen Gastgeber nicht viel übrig hatte, berichtete das »Badische Tagblatt« am 22.7.1999: »Trotz wenig schmeichelhafter Äußerungen feiert Triberg den großen amerikanischen Schriftsteller mit einer Festwoche. […] 1922 weilte er für kurze Zeit in der Stadt und erinnerte sich daran nur mit Spott und Hohn.« Die Zeitung zitiert Hemingway über seinen Schwarzwaldurlaub im August 1922 wie folgt: »Es gab hier [in einem Gasthaus] eine ordentliche Mahlzeit, vom Wirt selbst aufgetragen, der unerschütterlich wie ein Ochse aussah. Seine Frau hatte ein Kamelgesicht und genau die unverwechselbare Kopfbewegung und den Ausdruck äußerster Stupidität, die man nur bei Trampeltieren und süddeutschen Bauersfrauen beobachten kann.« Die Zeitung berichtete dies anläßlich der »Hemingway Festival Days«, welche die Stadt Triberg im Schwarzwald von 1999 bis 2001 ausrichtete. Aber erst nachdem die Deutschland-Bewegung mit einem Flugblatt über die obengenannten Kriegsverbrechen Hemingways aufklärte, nahmen die Proteste der Bevölkerung ein so großes Ausmaß an, daß Triberg 2002 endgültig die »Hemingway Festival Days« absagte. Nun gilt es also laut »Freie Bürgerstimme Baden«, auf Rügen darüber aufzuklären, wessen Bühnenstück die Zuschauer im Sommer zujubeln sollen. Wer sich an dem Protest beteiligen möchte, wende sich an: Freie Bürgerstimme Baden
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