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UN 10/2012

Interview mit Michael Paulwitz,

Mitverfasser des Buches »Deutsche Opfer – Fremde Täter«

 

Unabhängige Nachrichten: Ihr Buch belegt in beeindruckender Art, welch schlimmes Ausmaß schon heute rassistisch motivierte Ausländergewalt gegen Deutsche hat. Interessant ist, daß der weitaus größte Teil Ihrer Quellenangaben ganz »normalen« Massenmedien entstammt, also das Thema wirklich jedem Deutschen bekannt sein müßte. Warum ändert sich nichts? Warum wehren wir uns nicht? Warum sind noch immer »rechte« Verlage oder Parteien, als einzige, die wirklich etwas ändern wollen, als »Verschwörungstheoretiker« oder »Nazis« im gesellschaftlichen Abseits?

Michael Paulwitz: Der Antaios-Verlag wird üblicherweise nicht als »Nazi« oder »verschwörungstheoretisch« verunglimpft, aber Sie haben schon recht – für die Hauptstrommedien ist das Thema in dieser Dichte, Schärfe und Zuspitzung eben kein Thema. Das muß nicht so bleiben und war kurzfristig auch schon mal anders: Als Tagesschau und Bild-Titelseite tagelang über die Münchner U-Bahn-Schläger berichtete, diskutierte auch ganz Deutschland über Deutschenfeindlichkeit.

Inzwischen sind die tägliche Nachrichten über solche Taten wieder auf die hinteren Seiten der Lokalteile gerutscht, wo oftmals auch noch der ethnische Hintergrund durch gezielte Weglassung verschleiert wird. Unser Buch ist somit auch ein Versuch, die Debatte, die schon einmal abgewürgt wurde, wieder anzustoßen.

Unabhängige Nachrichten: Konnte Ihr Buch nachweislich das »rechte Ghetto« verlassen oder kursiert es wie so viele andere wichtige Werke nur unter den ohnehin aufgeklärten Deutschen?

Michael Paulwitz: Es ist ein Buch für Menschen, die auch der politische Hintergrund zum Mißstand interessiert – insofern bilden naturgemäß die »aufgeklärten« Leser einen Großteil der Leserschaft. Darüber hinaus haben wir aber erfreulich viele Rückmeldungen von Lesern, ablesbar zum Beispiel aus den Kundenrezensionen in Internet-Verkaufsportalen, die unvoreingenommen darauf gestoßen sind und davon überzeugt wurden. Der Erfolg des Buches ist jedenfalls erfreulich.

Unabhängige Nachrichten: Sie weisen darauf hin, daß in der Politik das Problem der Überfremdung nebst Auftreten ethnisch bedingter Gewaltkonflikte seit den 70er Jahren bekannt gewesen sei. Am Ende des Buches (in den »15 Thesen«) schreiben Sie dann aber, daß diese Verantwortlichen die multikulturelle Gesellschaft »fahrlässig« herbeigeführt hätten. Verzeihung, aber alles in Ihrem Buch spricht für Vorsatz dieser Verantwortlichen oder gar einen großen Plan, die eigene Macht zu sichern, während das Fußvolk mit eigenen Problemen beschäftigt ist. Was meinen Sie?

Michael Paulwitz: Da muß man unterscheiden. Vieles, was auf den ersten Blick nach »großem Plan« aussieht, ist tatsächlich nicht mehr als hundsgemeine Feigheit und opportunistisches Mit-den-Wölfen-Heulen. Darin besteht die Fahrlässigkeit: Dem Gewissen zuliebe täuschen sich die Akteure gerne über die Konsequenzen ihres Tuns und reden sich die Welt schön. Daß es darüber hinaus eine multikulturalistische Strategie gibt, durch radikale Einwanderungsfreigabe auch neue strukturelle politische Mehrheiten zu schaffen, wird im übrigen im Buch ja durchaus thematisiert. Es gibt in dieser Frage eine unheilige Allianz von linksgrünen Multikulturalisten und Global-Kapitalisten: Beiden ist daran gelegen, alle Grenzen einzureißen, um eine entortete Konsumenten-Masse für ihre Zwecke instrumentalisieren zu können.

Unabhängige Nachrichten: Sie schreiben, daß das Phänomen deutschfeindlicher Gewalt zunehmend auch die »Eliten« in ihren feinen Wohnvierteln erreicht: Linksliberale Journalisten, die den öffentlichen Nahverkehr benutzen. Politiker, deren Kinder und Enkel auf der Straße zusammengeschlagen werden. Wird diese »gerechte Strafe« »die da oben« zur Besinnung bringen? Wird uns die Besinnung der Mächtigen noch helfen können?

Michael Paulwitz: Von »gerechter Strafe« kann man ja wohl kaum sprechen, wenn Kinder und Enkel mißhandelt werden. Immerhin aber hat das Ausgreifen der Deutschenfeindlichkeit in den öffentlichen Raum außerhalb der Multikulti-Ghettos die Schweigespirale überhaupt erst einmal durchbrochen. Wir wollen die Bresche offenhalten und erweitern.

Unabhängige Nachrichten: Was macht eigentlich das einfache Volk, wenn es die Politik gegen sich hat, die Justiz gegen sich hat, alle meinungsbildenden Medien gegen sich hat, Lehrer und Beamte gegen sich hat, völlig hirnrissige Antifa-Schläger (also oftmals die eigenen Landsleute) gegen sich hat und dann noch die rassistischen ausländischen Gewalttäter? Ihr Buch ist nur ein sinnvoller Anfang, keine Lösung!

Michael Paulwitz: Jede Lösung beginnt mit der nüchternen, unaufgeregten, vollständigen Analyse. Das ist unser Beitrag, diese scheinbar unüberwindliche Einheitsfront, die Sie beschreiben, zum Einsturz zu bringen: Indem man sie gnadenlos mit ihren eigenen Lügen konfrontiert, immer wieder, ohne nachzulassen. Die einfachen Leute tun, was ihnen übrigbleibt: Ausweichen, abducken, anpassen. Das geht aber nur eine gewisse Zeit, bevor die Interessengegensätze um so schärfer aufreißen.

Unabhängige Nachrichten: Jüngst hat der islamistische Terrorist Abu Ibrahim zur gezielten Tötung von Mitgliedern der Partei PRO NRW aufgerufen. Wird durch kulturfremde Ausländer Ihrer Meinung nach das Vorgehen gegen »rechte« Deutsche eine neue Qualität der Gewalt erreichen? Werden wir uns nach Zeiten zurücksehnen, in denen deutsche »Antifas« Andersdenkende lediglich mit Farbbeuteln und »Outings« geärgert haben?

Michael Paulwitz: Das ist sarkastisch. Tatsache ist allerdings, daß die Interessengleichheit von kulturfremden Landnehmern und deutschen »Antifas« nur in den Köpfen der letzteren existiert. Da geht die klammheimliche Freude über die Ausländergewalt gegen die vermeintlichen »Nazis« schnell nach hinten los, wenn man selbst die nächste Zielscheibe wird.

Unabhängige Nachrichten: Die Stärke der Ausländer muslimischen Hintergrundes ist die Schwäche der Deutschen selbst. Wir sind Geburtenverweigerer und vergreisen. Woher sollen die Deutschen neuen Mut und vor allem neue Kraft und Präsenz für eine bessere Zukunft nehmen?

Michael Paulwitz: Umgekehrt gefragt: Welchen Grund gibt es, diesen Mut nicht zu fassen? Die Ursachen der Lähmung liegen nicht in unabwendbaren äußeren Verhängnissen, sondern in uns selbst und unseren Nationalneurosen. Heilung ist nicht unmöglich.

Unabhängige Nachrichten: Herr Paulwitz, danke für das Gespräch.

 

 

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