Jeder nimmt, was er kann Am 14. April dieses Jahres, vor fast genau 100 Jahren, sank die Titanic. Die Opferzahl wird mit etwa 1.500 Toten angegeben, ganz überwiegend Passagiere der sogenannten »3. Klasse«. Während Männer, Frauen und Kinder im Schiffsrumpf bereits um ihr Leben kämpften, wurde auf Deck noch getanzt und gelacht. Warum nur drängt sich dieses Bild bei unseren jetzigen Zuständen auf? »Party machen« ist heutzutage angesagt. Je auswegloser die Situation, um so hemmungsloser wird gefeiert und konsumiert. Politiker und ihre »Maschmeyers« glauben, weil die Kapelle noch weiter Tanzmusik spielt, sei alles in bester Ordnung. Nichts ist in Ordnung! Finanzdesaster, Überfremdung, Korruption und die Auflösung aller staatlichen Ordnungsprinzipien prägen unsere Gegenwart. Dies wird von vielen in unserem Volk von Tag zu Tag mehr erkannt und die Wut »auf die da oben« wächst stetig. Sollte allerdings bei der »1. Klasse« der Eindruck entstehen, daß ganz bestimmt wieder genügend Rettungsboote für sie bereitstehen, so können wir ihnen versichern, daß die Opfer diesmal nicht in der »3. Klasse« zu finden sind. Unser Trost: Jede Party geht einmal zu Ende!
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