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UN 4/2016

Wie vor rund 200 Jahren


Der Denkerclub
Zeitgenössische Karikatur, ca. 1820: »Wichtige Frage welcher in heutiger Sitzung bedacht wird: Wie lange mochte uns das Denken wohl noch erlaubt bleiben?«
 

Die ZENSUR hat eine alte, langjährige Tradition. Sie war schon immer das Mittel der Herrschenden, ihre Macht zu sichern.

Das Wort »Zensur« umfasst dabei ja nicht nur die direkte und bei Strafe verbotene Berichterstattung oder Meinungsäußerung, sondern viel mehr.

Die Lügenpresse, die neudenglisch so genannte »political correctness«, die Verschleierung, das Verschweigen, die Verdrehung und Umdrehung der Begriffsinhalte, die »freiwillige« Selbstbeschränkung, über bestimmte Tabu-Themen gar nicht zu berichten und »kontaminierte« Worte zu vermeiden, sind alles Formen der Zensur.

Schon Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) erregte sich in seinen Tag- und Jahresheften über die Unterwerfung der Zeitungen unter eine obrigkeitsstaatliche Einheits-Sichtweise der Dinge:

»Von jeher und noch mehr seit einigen Jahren« sei er überzeugt, »dass die Zeitungen eigentlich nur da sind, um die Menge hinzuhalten und über den Augenblick zu verblenden, sei es nun, daß der Redakteur eine äußere Gewalt hindere, das Wahre zu sagen, oder dass ein innerer Parteisinn ihm dasselbe verbietet.«

George Orwell (1903-1950) scheint mit seinem berühmten Roman »1984« geradezu ein Lehrmeister für die heutigen Sprachverwirrer und Zensoren gewesen zu sein. Er schildert darin die Machenschaften der Herrschenden, mit ihrem »Neusprech« das Denken ihrer Untertanen zu beherrschen.

Nicht in einem Roman, sondern in der Wirklichkeit war ein typisches Beispiel dafür das den Menschen eingehämmerte Wort von den »Entsorgungsparks« in den 70er Jahren, als die Regierenden mit Milliarden-Subventionen aus Steuergeldern die Atomzertrümmerungskraftwerke förderten. In den »Entsorgungsparks« sollte man viel Grün sehen und die Vögel zwitschern hören – so wurden alle Fragen nach dem Verbleib der über Jahrtausende tödlich strahlenden Abfälle gelöst.

Und so ist es bis heute: aus widerrechtlich Einreisenden wurden zuerst »Asylsuchende« und dann »Flüchtlinge«. Weil inzwischen aber trotz aller Medienzensur durchgesickert ist, dass sie diesen Status gar nicht haben (weil schon aus einem sicheren Land kommend), nennt man sie nun »Refugees«, um das Volk zu verdummen.

 




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