UN 8/2016
Jetzt schlägt's 13!
EU: noch mehr Fremdbestimmung?
Mit Großbritannien steigt der drittgrößte Nettozahler (rund 5 Milliarden Euro/Jahr) aus der EU aus. Sollen wir deutschen Steuerzahler unsere Unfreiheit dann mit noch mehr Milliarden finanzieren? Wie lange wollen wir Deutsche uns diese EU noch gefallen lassen?
Man reibt sich ungläubig die Augen:
Man meint, nach der Protest-Abstimmung der Briten (»Wir wollen die Kontrolle über unser Land zurück!«) hätten die Eurokraten etwas gelernt. Sie haben die erstrebenswerte Ursprungsidee eines einigen, friedlichen Miteinanders der Vaterländer über Jahrzehnte hinweg vor die Wand gefahren.
Die Bürger der EU-Mitgliedsstaaten fühlen sich als Opfer dunkler, unkontrollierbarer Mächte, gegen die ihre eigenen Parlamente oder gar sie selbst machtlos sind. Kommissionspräsident Juncker brachte es schon vor 17 (!) Jahren auf den Punkt (Der Spiegel, Nr. 52/1999):
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei und keine Aufstände gibt, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.
Aber statt sich endlich zu besinnen, hocken diese »Eliten« um Juncker, Schulz und Merkel nun zusammen, gegen den Willen und gegen die Empörung der Bürger die EU noch weiter zu integrieren und zu vertiefen, den nationalen Volksvertretungen also noch mehr Fremdbestimmung aufzuzwingen.
So machten sie es von der berüchtigten Vorschrift über die Gurkenkrümmung, von der Glühbirne in unserem Schlafzimmer, vom »Europäischen Haftbefehl« bis zur zwangsweisen Migranten-Verteilung in Länder, die das gar nicht wollen oder verkraften können.
Wie lange wollen wir uns das gefallen lassen?

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