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UN 8/2024

Von Jimmy Carter (1976) bis Joe Biden (2024):

Wir sollen die Opferlämmer sein!


Am 26.7.1976 veröffentlichte der Österreichische Rundfunk (ORF) folgende Meldung (siehe unten):

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Jimmy Carter würde vor einem möglichen Kernwaffeneinsatz der USA in Europa die Regierungen der betroffenen Länder verständigen.
In diesem Zusammenhang wurden von Carter die Bundesrepublik Deutschland und Österreich genannt. Diese beiden Staaten würden, durch ihre geographische Lage bedingt, wahrscheinlich zur Hauptkampflinie werden und damit der Vernichtung preisgegeben sein.

Während der damaligen Nachrüstungsdebatte gingen Hunderttausende Deutsche protestierend auf die Straße.

Als der jetzige US-Präsident Joe Biden kürzlich verfügte, in der Bundesrepublik neue, atomar bestückbare Mittelstreckenraketen mit der gleichen Zielsetzung stationieren zu lassen, regte sich kaum Widerstand, weder bei den Regierenden, noch bei der sogenannten christlichen Union, weder in den sogenannten Leitmedien noch bei der abgestumpften Mehrheit der Deutschen.

Den lächelnd an der Seite Bidens stehenden Bundeskanzler Scholz und die heutige »diverse Bevölkerung« der BRD scheinen solche Aussichten nicht zu schrecken.

Der Bundeskanzler ließ uns sogar an seinem »Wissen« teilhaben. In einer Pressekonferenz erklärte er:

»Es gibt den nuklearen Schutzschirm, aber es geht ja darum, dass wir daneben einen eigenen Schutz haben – mit Abschreckung, die möglich ist ...«.

Das klingt, als hätten »wir« selbst mitzuentscheiden, dabei dienen fremde Nuklearwaffen nicht unserem »eigenen Schutz«!

Es ist nur zu hoffen, dass der oder die künftige US-Präsident(in) sich an das Versprechen Carters erinnert, uns vor unserer geplanten Vernichtung zu informieren …!

 

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Jimmy Carter würde vor einem möglichen Kernwaffeneinsatz der USA in Europa die Regierungen der betroffenen Länder verständigen
Die Aula, Januar 1980
 

 




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