UN 1/2026
Bürger, hört endlich die Signale!
Die Begriffe Kulturkampf, Klassenkampf und Barrikadenkampf beschreiben unterschiedliche Arten von Auseinandersetzungen in der Gesellschaft.
Sie alle verwenden das Wort »Kampf«, um Konflikte zu charakterisieren, die über bloße Debatten hinausgehen und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen anstreben oder aber verhindern sollen.
Seit Jahrzehnten tobt in unserem Land ein Kulturkampf, der sich den jeweiligen Verhältnissen zwar anpasst, aber immer ein Ziel hat: Deutschland so grundlegend zu verändern, dass »nie wieder eine Gefahr von deutschem Boden ausgehe« (linkes Dogma).
Dieser Kulturkampf wird ideologisch sowohl offiziell von staatlicher Seite als auch von Vorfeldorganisationen, sprich NGOs, geführt.
Dabei geht es um den Machtanspruch über die Bildung, über Familien oder ganz allgemein über bestehende und gewachsene Normen.
Der Kulturkampf steht für ideologische und politische Kämpfe um Werte und Machtverteilung. Die Ergebnisse sind jeden Tag sichtbar, sofern man die Augen nicht davor verschließt.
Der Begriff Klassenkampf ist ein zentraler Begriff aus der marxistischen Theorie und wurde von Marx und Engels im »Kommunistischen Manifest« entwickelt.
Er umfasst wirtschaftliche, politische und ideologische Auseinandersetzungen, die letztlich zur Überwindung des Kapitalismus führen sollen.
In dieser Tradition versuchen die Sozialisten – als letzten Rettungsanker vor ihrem Verschwinden in die Bedeutungslosigkeit – an alte Traditionen anzuknüpfen, ohne die veränderten sozialen Strukturen zu berücksichtigen.
Das »Proletariat«, so wie es Marx und Engels definierten, gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr – die Lust des Bürgers auf Klassenkampf hält sich dementsprechend in Grenzen.
Also müssen neue Inhalte in die alten Schläuche, z.B. der Kampf gegen den Klimawandel zur Überwindung des Kapitalismus. Es klingt verrückt, das ist es auch, es wird aber vor allem der Jugend so verkauft.
Nachdem der Kulturkampf zum Alltag gehört, wird der Klassenkampf nicht mehr nur in Hinterstuben geträumt, sondern von der versammelten Linksblase offen formuliert.
Vor lauter Ungeduld, endlich das Paradies auf Erden auch in Deutschland zu etablieren, fahren die Marxisten in allen Parteien mehrgleisig.
Kulturkampf, Klassenkampf – alles gut und schön, aber richtig wohl fühlt sich der wahre Revolutionär erst, wenn er Barrikaden errichten kann und politische Gegner auch physisch eliminiert.
So ist die logische Folge der Barrikadenkampf, der in seiner gesamten Wucht bereits beim G20-Treffen in Hamburg im Juli 2017 zu sehen war.
Auch wenn sich die Politik und die Medien redlich bemühen, die Unruhen in Gießen Ende November kleinzureden – ohne Polizei hätte es Mord und Totschlag von Seiten des roten Mobs gegeben.
Die Aufrufe der Politiker der »demokratischen Mitte«, an den Demonstrationen gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation teilzunehmen, lassen sich auch im Nachhinein nicht leugnen – es waren durchorganisierte Gewaltexzesse.
Kulturkampf, Klassenkampf und Barrikadenkampf sind sich ergänzende Methoden, um gewachsene Strukturen zu vernichten, und um erneut ein »marxistisches Experiment« starten zu können – mit dem gleichen Ergebnis wie seit über einhundert Jahren.

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