UN 5/2026
»Uns geht es doch gut!«
So oder ähnlich argumentieren immer noch 75 Prozent der »Wählenden«, wenn man sie auf ihre unsinnigen Wahlentscheidungen anspricht.
Durch die aktuelle »Benzinkrise« kommt zwar der eine oder andere ins Grübeln – das wird aber wieder vergehen, sollten die Preise an den Tankstellen wieder fallen.
Es gibt ja auch so viel Aufregendes, Interessantes und Wegweisendes zu lesen und zu hören: Wal Timmy, Rosenkrieg bei C-Promis oder Saison-Start auf Mallorca ... Damit werden, ganz im Sinne der Herrschenden, die Wirklichkeit und die drängenden Probleme ausgeblendet.
Die Wähler sehen deshalb nicht, dass
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wir in einem künstlich aufgeblähten Finanzballon leben, der jederzeit platzen kann,
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wir nicht nur selbst mit 2,9 Billionen Euro überschuldet sind, sondern zusätzlich die Bürgschaft für ca. 2,8 Billionen Euro Schulden der schwachen Euroländer übernommen haben, davon 900 Milliarden aufgelaufener Target-Schulden für gelieferte Exporte, die wir auch nie mehr bezahlt bekommen werden,
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die südlichen Eurostaaten weit über eigene Verhältnisse leben, aber dennoch erzürnt sind, wenn die Nordeuropäer Solidarität von ihnen verlangen. Mangels Reformen sinken sie ständig weiter wirtschaftlich ab und können nur noch durch kriminelle EU-Umverteilung vor dem Bankrott bewahrt werden,
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das »üppige Geld« nur künstlich geschaffenes Kontogeld der EU-Zentralbank ist, welches zu Niedrigzinsen an die Schuldnerländer verteilt wird, um deren Konkurs aufzuhalten, daß aber dadurch die Finanzblase immer größer, immer gefährlicher und ihr Platzen immer wahrscheinlicher wird.
Den deutschen Wählern wird vorgegaukelt, dass
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es dabei nicht mehr um nationale Wohlfahrt, sondern um globale Klimarettung gehe und dass Schulden gar nicht schlimm, sondern eigentlich »Vermögensfonds« seien, weil man frei darüber verfügen könne,
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man deshalb mit Niedrigzins und Bürgschaften nationale Zusatzverschuldung in Kauf nehmen könne, um die europäischen und internationalen Pleitestaaten noch eine Weile liquide zu erhalten,
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man gegen die internationale Armut durch unbegrenzte Aufnahme aller Armen in unser Sozialsystem »internationale Solidarität« beweisen müsse,
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man das Weltklima durch Verzicht auf die billige Atom- und Russenenergie, durch teure ökologische Zwangsmaßnahmen und Ökosteuern (CO2) retten müsse,
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die Zeiten nationaler Souveränität vorbei seien, vielmehr durch globale Herrschaft der Hochfinanz und ihrer internationalen Behörden (EU) ersetzt werden müsse.
Dabei scheuen sich die Regierung und ihre Medien nicht, der Bevölkerung die Folgen der Schuldenorgie für die Renten, für die Ersparnisse und das Währungssystem vorzuenthalten oder zu verschweigen.
Ebenso werden die Migrationskosten geschönt und nicht mehr thematisiert. Die Leute sollen nicht beunruhigt werden. Wahlen sollen nicht gestört werden. Deshalb wird auch in Wahlkämpfen über Reformen erst gar nicht geredet.
Wie sagte doch der Fürst zum Pfarrer über das »gemeine Volk«:
»Halte Du sie dumm – ich halte sie arm!«

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