UN 7-8/2026
Das »Pack« will auch noch Rente
»Die DRV [Deutsche Rentenversicherung] selbst weist jedoch sehr wohl eine Lücke aus: Im schlechtesten Fall hat sich der Bund allein im Jahr 2020 mit 37 Milliarden Euro aus der Beitragskasse bedient. Sprich: Die eigentlich gesamtgesellschaftlichen, von der DRV finanzierten Aufgaben machten 37 Milliarden Euro mehr aus, als der Bund dafür aus Steuermitteln aufgebracht hat. Laut Angaben des Rentenexperten Otto Teufel summiert sich dieser Aderlass seit Einführung der dynamischen Rente im Jahr 1957 bis 2022 auf ganze 988,7 Milliarden Euro.«
Quelle: WirtschaftsWoche, 14.4.2025
Die Politik gaukelt uns vor, Probleme zu lösen, verschweigt aber zugleich, dass wir diese Probleme ohne diese Politikdarsteller gar nicht hätten.
Die Sozialsysteme seien hoffnungslos unterfinanziert – das ist völliger Quatsch: sie werden hoffnungslos geschröpft von Nichteinzahlern!
Wie auch bei den Steuereinnahmen ist es kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem.
Unbestritten ist die Überalterung der Gesellschaft und damit verbunden eine höhere Zahl an Rentenempfängern – ein Problem, aber kein neues.
Seit Jahrzehnten ist absehbar, dass auf einen Rentner immer weniger Erwerbstätige kommen werden – außer heißer Luft und platten Versprechen kam von der Politik nichts.
Aktuell kommen auf einen Rentenbezieher zwei Erwerbstätige.
Auch der Zuzug von »Goldstücken« hat an der Situation nichts geändert – im Gegenteil.
Jetzt brennt die Hütte und die, die seit vielen Jahrzehnten gebuckelt haben, sehen ihre Rente gefährdet.
Aber halt, dafür gibt es ja eine Kommission!
Diese hat nun 33 Vorschläge ausgearbeitet, und Herrn Merz und Frau Bas kamen vor Freude die Tränen.
Merz: »Die Kommission hat ein ausgewogenes Paket mit insgesamt 33 Einzelmaßnahmen vorgeschlagen.« Frau Bas sprach gerührt von einem »Gesamtkunstwerk«.
Merz suggeriert, dass ohne die Reform das Rentenniveau sinken würde. Daher der geniale Trick: Die Menschen sollen einfach länger arbeiten, länger Rentenbeiträge zahlen und hoffentlich schneller sterben.
Außerdem soll ein Teil der Beiträge auf dem Kapitalmarkt Erträge erwirtschaften.
Woher allerdings die Gelder ohne Beitragserhöhungen kommen sollen bleibt ein Geheimnis.
Perfide ist die Idee der privaten Altersvorsorge. Soll sich doch »das Pack« ein wenig einschränken und Geld für das Alter zurücklegen. Zwar nicht falsch gedacht, aber: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
»Die da oben« glauben ernsthaft, dass die arbeitende Bevölkerung in Saus und Braus lebt und am Monatsende Geld übrig hat, um dieses in Aktien oder ETFs anzulegen oder auch nur, um ein Sparkonto nachhaltig aufzufüllen.
Während in Frankreich die Menschen mit 62 Jahren in Rente gehen und 70 Prozent ihres Erwerbseinkommens erhalten, freuen wir uns, wenn uns die 48 Prozent erhalten bleiben.
Nun muss man fairerweise sagen, dass in Frankreich der Staat kräftig Geld in die Rentenkasse pumpt – aber was scheren einen Franzosen schon Schulden, wenn diese mittelfristig zu Schulden der Gesamt-EU und damit – richtig vermutet – auch zu Schulden für den deutschen Steuerzahler werden.
Möge jetzt bitte keiner fragen, woher der deutsche Staat das Geld nehmen soll, um die Rentenkasse zu stützen!
Nur mal so zur Erinnerung: Migrationskosten, Ukraine-Beihilfen, Entwicklungshilfen, NGO-Alimentierung und hier und da weitere Milliönchen.
An dieser Art Wohltaten soll allerdings nicht gespart werden, da das undankbare Volk in weiten Teilen immer noch »einheitsbraun« ist und daher auch spüren soll, was es heißt, Deutscher mit dieser Vergangenheit zu sein!
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