UN 7-8/2026
Hilfe – uns geht das Geld aus!
Trotz sprudelnder Steuer- und Sozialabgaben jammern die Politiker über zu wenig Geld.
Nun ist seit Jahren auch dem Letzten in diesem Land bewusst – oder sollte es sein – dass wir kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem haben.
Würden die Ausgaben für unser Land und in unserem Land getätigt, würde der Bürger dafür Verständnis aufbringen.
Dies hört allerdings auf, wenn an den Schwachen in unserer Gesellschaft und ganz allgemein bei den »Schon-länger-hier-Lebenden« gespart wird und das angeblich fehlende Geld in alle Welt verpulvert wird.
Für die Vereinten Nationen und ihre Unterorganisationen wurden im Jahr 2024 ca. 4,4 Milliarden Euro ausgegeben (genaue Zahlen werden wohlweislich nie als Summe ausgeworfen).
An die EU gingen Nettozahlungen in Höhe von rund 19 Milliarden Euro.
Die Entwicklungshilfe beläuft sich auf rund 26 Milliarden Euro.
Die direkten Kosten für die Migration werden auf mindestens 50 Milliarden Euro geschätzt – auch hier gibt es keine konkreten Zahlen, da viele hundert Töpfe das Ganze am Laufen halten.
An Ukraine-Hilfe wurden noch einmal schlanke 40 Milliarden Euro in den Jahren 2022 bis 2025 ausgeben, diese »nur« für humanitäre Hilfe wie Energie, Wiederaufbau oder direkte finanzielle Hilfe.
Die militärische Unterstützung (Waffen, Munition, Ausbildung, Industrieaufträge) der Ukraine schlägt mit ca. 55 Milliarden Euro zu Buche.
Da auch das fleißigste Volk diese Summen nicht mal eben aufbringen kann, werden Schulden (»Sondervermögen«!) gemacht.
Diese Schulden werden dem Bürger als notwendige Investitionen in die Infrastruktur verkauft.
Wenn es wenigstens so wäre, könnte man die Sinnhaftigkeit noch annähernd nachvollziehen, leider ist es aber nicht an dem! Die Schulden werden für alles Mögliche missbraucht, aber nicht für die eigenen Bürger. Die dürfen dafür in den nächsten Jahren die horrenden Zinsen zahlen, die uns mittelfristig erdrosseln werden.
Die Zinsen betrugen:
2021: rd. 4,0 Milliarden Euro.
Die Zinsen betragen voraussichtlich:
2026: rd. 30,3 Milliarden Euro,
2029: rd. 66,5 Milliarden Euro.
DIHK, 17.12.2025
Darüber hinaus macht der Bund jedes Jahr neue Schulden, allein im letzten Jahr ca. 51 Milliarden Euro. Für die Jahre 2027 bis 2030 plant der Bund eine Nettokreditaufnahme in Höhe von 972 Milliarden Euro.
Etwa 20 Prozent des Bundeshaushaltes werden Ende dieses Jahrzehnts allein nur in die Zinstilgung fließen – über Rückzahlung gar spricht kein Mensch mehr.
So lange noch Geld für die Welt da ist, kann es nicht so schlimm sein. Motto: »Gehen Sie bitte weiter – hier gibt es nichts zu sehen!«
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