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UN 11/2025

Den ÖRR reformieren?


Wer eine so schwerwiegende These wie »der ÖRR muss zerschlagen werden« tätigt, tut dies nicht aus einer Laune heraus.

Prof. em. Dr. Norbert Bolz zeichnete schon immer der Mut aus, unbequeme Wahrheiten zu benennen.

Den »Links-Woken« ist er schon länger ein Dorn im Auge, da er konservative Standpunkte vertritt, vor allem auch in der Einordnung der Familie für ein funktionierendes Staatswesen.

Er war von 2002 bis 2018 Professor und Leiter des Fachgebietes Medienwissenschaft an der TU Berlin. Seine Forschungsinteressen sind Netzwerklogik, Mediengeschichte, Medienphilosophie und Kommunikationstheorie.

Seine Schriften gehen weit über die »normale« Medienwissenschaft hinaus und umfassen schwerpunktmäßig die Auswirkungen der Medien auf unsere Gesellschaft und die daraus resultierenden Fehlentwicklungen.

Exemplarisch dafür seine These: »Medien bieten Ersatzformen von Allwissenheit und Allgegenwärtigkeit an. An die Stelle religiöser Kommunikation tritt heute Kommunikation als Religion.«

Wenn so ein Mann mit seinen profunden Kenntnissen und seiner umfassenden Bildung auch im WELT-Nachrichtensender vor wenigen Wochen an Hand des Rauswurfs von Julia Ruhs beim NDR feststellte, dass der ÖRR nicht reformierbar sei, hat dies Gewicht.

Ferner kritisiert er zu Recht die zögerlichen und vorsichtigen Reaktionen von Politikern auf diese Medien-Zensur.

Bolz wörtlich: »Ich glaube, er [der ÖRR] hat sich so diskreditiert und das Ganze ist so verfahren, dass im Grunde nur eine völlige Zerschlagung in Frage kommt. Auf alle Fälle müsste man von den Zwangsgebühren endlich wegkommen und dann müssten die Formate mal sehen, ob sie sich auf dem Markt halten können.«

Diese Einschätzung geschieht nicht aus einer Laune oder aus Frust heraus, sondern als ein sichtbares Stopp-Signal an die Verantwortlichen in den Rundfunkanstalten und ist gleichzeitig ein Weckruf an die Öffentlichkeit, sich diesen Machenschaften zu widersetzen.

In der Weltwoche ging er noch weiter in seiner Kritik am ÖRR, als er sagte:

»Dass man diese eine kleine, zarte Stimme, die mal etwas anders klingt als alles, was man sonst tagtäglich hört, rauswirft, zeigt, wie verzweifelt der ÖRR ist.«

 




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