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UN 12/2025

Endlich Licht am Ende des Tunnels?


Die deutsche Autoindustrie ist quasi am Ende, bundesdeutsche Großunternehmen planen Massenentlassungen und der Mittelstand kämpft mit zurückgehenden Aufträgen.

In Zeiten, in denen man sogar auf einer Tube Zahnpasta »Made in China« lesen kann, kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY-Pantheon und der Dekabank zu einem gegenteiligen, »erfreulichen« Ergebnis:

Wenn die NATO-Staaten ihre Verteidigungsausgaben wie geplant auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erhöhen, schafft das in Deutschland rund

144.000 neue Arbeitsplätze.

Der Zeitpunkt: voraussichtlich 2029. Hinzu kommen bereits bestehende Arbeitsplätze in der Industrie, deren Erhalt durch die Rüstungsaufträge abgesichert wird.

Bis 2035 wird mit direkten Verteidigungsinvestitionen der europäischen Nato-Staaten von knapp 2,2 Billionen Euro gerechnet.

Ein großer Teil wird voraussichtlich nach Deutschland fließen, weil hier Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall, KNDS Deutschland und Heckler & Koch ihre Firmensitze und Werke haben.

Alles in allem rechnen die Ersteller der Studie mit etwa 360.000 Arbeitsplätzen, die durch die Rüstungsinvestitionen geschaffen bzw. erhalten werden.

Dabei stellt sich die Frage, wer diese Rüstungsausgaben und damit die Arbeitsplätze eigentlich finanziert?

Die Antwort ist so einfach und traurig zugleich: der Steuerzahler!

 




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