UN 1/2026
Der Ukrainekrieg - ein Riesengeschäft
Wenn man den Politikern der »westlichen Wertegemeinschaft« zusieht, wie sie den Ukrainekrieg beilegen wollen, kommt der Verdacht auf, dass sie nach dem Spruch handeln: »Genießt den Krieg, der Frieden wird furchtbar«.
Die »Konsultationen« der einzelnen Regierungschefs und ihrer Unterhändler sind Placebos, um der Öffentlichkeit vorzugaukeln, man sei ernsthaft an einer Friedensregelung interessiert.
Das Treffen in Berlin am 14. und 15. Dezember diente daher nicht der Ausarbeitung eines soliden Friedensplans, sondern der weiteren intensiven militärischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine.
Deutschland will wie folgt die Rüstungskooperation mit der Ukraine weiter ausbauen:
Es soll künftig regelmäßige hochrangige Konsultationen der Verteidigungsministerien zur Rüstungspolitik geben.
Ein Verbindungsbüro der ukrainischen Rüstungsindustrie mit dem Namen »Ukraine Freedom House« in Berlin soll für eine bessere Vernetzung der Waffenproduzenten beider Länder sorgen.
Der Stab des Militärattachés an der deutschen Botschaft in Kiew wird verstärkt.
Die Ukraine soll selbstentwickelte Kampfdrohnen in Deutschland bauen. Dazu wurde bereits eine Vereinbarung zwischen dem ukrainischen Drohnenbauer Frontline Robotics und der deutschen Rüstungsfirma Quantum Systems getroffen.
Die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Rüstungsgütern soll auf weitere Bereiche ausgeweitet werden.
Die gemeinsame Beschaffung von Rüstungsgütern für die Ukraine durch europäische Partnerländer soll weiter intensiviert werden.
Die Ukraine soll stärker in den EU-weiten Markt für Verteidigungsgüter integriert werden.
Die Bundesregierung prüft die Nutzung von Investitionsgarantien des Bundes, um das Engagement deutscher Rüstungsunternehmen in der Ukraine zu fördern.
Deutschland will digitale Gefechtsfelddaten der Ukraine und Erkenntnisse über den Einsatz deutscher Waffen im Abwehrkampf gegen Russland nutzen, um das Training von Soldaten und die Entwicklung von Strategien zu verbessern.
Beide Seiten sollen Vorkehrungen zur Unterbindung von Korruption bei der Beschaffung von Rüstungsgütern treffen.
Diese Punkte lassen Böses ahnen!
Wenn schon unsere Autoindustrie mutwillig zerstört wird, bleiben doch Produktionsstätten, die ohne großen Aufwand für die Rüstungsindustrie nutzbar sind. Die hochqualifizierten Facharbeiter werden umgeschult und schon rollen die Panzer vom Band.
Die Wirtschaft boomt, wir haben Vollbeschäftigung, die Sozialsysteme sind gerettet ... aber leider, leider: Es kostet Menschenleben.
Es klingt zynisch, entspricht aber den Fakten: Sollte es zu einem Friedensschluss kommen, wird es wegen der Riesensubventionen für einen Teilwiederaufbau der Ukraine für Deutschland richtig teuer.
Die Gewinner des jetzigen Krieges und eines zukünftigen Friedens werden die USA, Russland und die Oligarchen in Kiew sein.
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