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UN 2/2026

Gabriel entlarvt Nachkriegslüge


Abgehalfterte Politiker sind für eines immer noch gut: Sie trauen sich, die Wahrheit zu sagen.

So auch der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Außenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD).

In der ARD-Sendung »maischberger« am 6.1.2026 gingen wohl die Pferde mit ihm durch – und dies gleich doppelt.

Erst äußerte er sich zur deutschen Außenpolitik: »Wir sind in einer Welt, in der wir unsere Interessen vertreten müssen. Wenn wir es nicht tun tut es keiner für uns. Wie weit sind wir eigentlich gekommen mit der wertebezogenen Außenpolitik, mit der feministischen Außenpolitik?«

Und weiter über die US-amerikanischen Interessen: »Die USA verstehen darunter das, was sie als westliche Welt empfinden – dazu gehören die beiden amerikanischen Kontinente und dann endet das am Ärmelkanal. Aus historischen Gründen gehören Großbritannien und Irland auch noch zu ihrer Interessensphäre dazu, aber eben nicht mehr Europa.«

Das war noch nie anders! Im kalten Krieg war klar, sollten die Sowjetunion und ihre Vasallen angreifen, wird Deutschland mit US-Atombomben belegt, um die Rote Armee aufzuhalten.

Wer allerdings immer noch daran glaubt, dass die Amerikaner uns »befreit« haben und damit keine eigenen Interessen verfolgten, glaubt auch an eine »westliche Wertegemeinschaft«.

Aber weiter mit Gabriel:

»1945 haben die Vereinigten Staaten entschieden, sie werden zu einer europäischen Macht, obwohl sie ein paar tausend Kilometer entfernt sind. [...]

„Amerika in, Russians out, Germans down“. Und um „Germans down“ hinzukriegen, wurden zwei Institutionen erfunden: Die eine nennen wir heute Europäische Union und die andere NATO.«

Die EU und die NATO wurden geschaffen, um uns kleinzuhalten? Das klingt ja fast »rechtsradikal«.

Der gleiche Gabriel, der Patrioten als »Pack« bezeichnete, verbreitet nun »rechte Narrative« – die Welt steht Kopf!

Zu Gabriels Aussagen nickte der anwesende Armin Laschet (CDU) schmunzelnd zustimmend.

Da haben sich zwei offenbart, die sehr wohl über Hintergründe informiert sind, es während ihrer Amtszeit den Wählern aber wohlweislich verschwiegen haben.

Lug und Trug in der Politik – wohin man auch schaut.

 




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