UN  - Unabhängige Nachrichten
  • Startseite
  • Kostenbeitrag/Spende
  • Wir über uns
  • UN-Archiv
MENÜ schließen MENÜ öffnen

Unabhängige Nachrichten

 


UN 4/2026

Der 8. Mai – ein Tag des Gedenkens


Wie jedes Jahr werden auch diesmal wieder die politischen und kirchlichen »Eliten« dieses Landes den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung feiern.

Dies können wir nicht verhindern – wir können aber dagegen unsere Trauer setzen über die unzähligen deutschen Opfer vor und nach dieser »Befreiung«.

Als der Krieg im Frühjahr 1945 endete, lag Deutschland in Trümmern. Staatliche Strukturen waren weitgehend zusammengebrochen, Millionen Menschen waren auf der Flucht und in vielen Regionen herrschte ein Machtvakuum. In dieser Situation kam es – von den Siegern gewollt und unterstützt – zu massiven Übergriffen gegen deutsche Zivilisten. Besonders in den von der Roten Armee besetzten Gebieten Ostdeutschlands und Osteuropas kam es zu Gewaltakten, Plünderungen und massenhaften Vergewaltigungen.

Historiker gehen davon aus, daß Hunderttausende, möglicherweise sogar über eine Million deutsche Frauen Opfer sexueller Gewalt wurden. Diese Taten geschahen häufig vor den Augen von Familienmitgliedern und hinterließen lebenslange Traumata. Viele Opfer schwiegen jahrzehntelang aus Scham oder weil ihr Leid politisch nicht in das Bild der Nachkriegszeit passte – und schon gar nicht zum Narrativ der »Befreiung«.

Aber auch die anderen Alliierten – Amerikaner, Briten und Franzosen – zogen eine Schneise von Gewalt, Folter und Rache durch Deutschland.

Dies alles unter Motto »Wir bringen Euch die Demokratie! Wir vermitteln Euch westliche Werte!«

Nicht nur die deutschen Soldaten auf den Rheinwiesen kamen in den Genuss dieser »westlichen Werte«, auch Frauen, Zivilisten und »politisch Vorbelastete« litten grausam unter den Besatzungsmächten.

Ein weiteres dramatisches Kapitel war die massenhafte Vertreibung der Deutschen aus Ost- und Mitteleuropa. Nach dem Krieg beschlossen die Alliierten auf der Potsdamer Konferenz 1945, dass die deutsche Bevölkerung aus Polen, der Tschechoslowakei, aus Ostpreußen und anderen Gebieten »geordnet und human« umgesiedelt werden sollten. Die Realität sah jedoch völlig anders aus.

Zwischen zwölf und 14 Millionen Deutsche wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Ganze Familien mussten ihre Häuser, Höfe und ihr gesamtes Eigentum zurücklassen. Die Vertreibungen waren von brutaler Gewalt begleitet: Menschen wurden misshandelt, ausgeraubt und/oder auf Todesmärsche geschickt. Zehntausende starben an Hunger, Krankheiten oder Erschöpfung.

Besonders berüchtigt waren sogenannte Internierungs- oder Sammellager, in denen deutsche Zivilisten unter katastrophalen Bedingungen festgehalten wurden. Es kam zu Misshandlungen, Folter und zum Teil zu nicht vorstellbaren Grausamkeiten.

Durch Hunger und Zwangsarbeit war die Sterblichkeit gewollt hoch.

Millionen Kriegsgefangene wurden in Arbeitslager der Sowjetunion deportiert. Viele kehrten erst Jahre später zurück – wenn überhaupt.

In den zerstörten Städten Deutschlands herrschten zudem Hunger, Wohnungsnot und Krankheiten. Besonders in den Jahren 1945 bis 1947 starben viele Menschen an Unterernährung und den Folgen des völligen wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

Wer angesichts solcher Fakten den 8. Mai als Befreiung feiert, ignoriert die historischen Wahrheiten – oder handelt im Auftrag fremder Interessen!

 




aktuelle UN-Ausgabe:

aktuelle UN-Ausgabe


folge uns auf:

pinterest.com/UNNachrichten


die UN bestellen:

die UN bestellen

Hier können Sie völlig unverbindlich die UN bestellen, einzelne Ausgaben nachbestellen oder Probeexemplare anfordern.


Werbemittelladen:

zum UN-Werbemittelladen


Kontakt:

Freundeskreis UN e.V.
Postfach 400 215
D-44736 Bochum

Tel. +49 208 6201 3781 (14 - 18 Uhr)
Fax: +49 208 6201 7517
e-mail: info@un-nachrichten.de


Datenschutz & Impressum