UN  - Unabhängige Nachrichten
  • Startseite
  • Kostenbeitrag/Spende
  • Wir über uns
  • UN-Archiv
MENÜ schließen MENÜ öffnen

Unabhängige Nachrichten

 


UN 7-8/2026

Glaubt ihnen kein Wort!


Um die volksfeindliche Einstellung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ÖRR) zu verstehen, muss man in die Historie gehen.

Den Siegermächten war schon lange vor Ende des Zweiten Weltkrieges bewusst, welche Wirkmacht die Medien nach der Niederlage Deutschlands in den jeweiligen Besatzungszonen haben würde.

Dementsprechend wurden umgehend Zeitungen und Rundfunkanstalten gegründet, die logischerweise erst komplett in den Händen der Alliierten verblieben und dann schrittweise an »deutsche Vertraute« übergeben wurden.

Dennoch gab es bis in die 70er Jahre eine gewisse Ausgewogenheit bei der Darstellung von Fakten und in Kommentaren.

Dies änderte sich für die meisten Bürger fast unmerklich mit den neuen »Medienschaffenden« und dem Tod derer, die aus eigener Erfahrung die jetzt in Mode gekommenen tendenziösen Fakten hätten geraderücken können.

Die Gremien, die für eine Ausgewogenheit der Berichterstattung sorgen sollten und sollen, sind mit Parteikadern, Kirchenvertretern, »relevanten« Interessengruppen, NGOs und vor allem mit Leuten besetzt, die wissen was Deutschland brauchen muss und was dem Land guttun muss. Man ist unter sich und kann so Stück für Stück »unsere Demokratie« gestalten.

Egal wer diese Umgestaltung stört, ob Trump, Weidel, Musk, alternative Medien, protestierende Bürger oder gewählte Parlamentarier – jeder Störfaktor gilt als faschistisch.

Als der SPIEGEL-»Journalist« Claas Relotius 2018 mit seinen Lügengeschichten aufflog, war dies laut verordneter Sprechweise ein »Einzelfall« – und so konnte munter weiter manipuliert werden, Fakten verkürzt oder falsch dargestellt werden – in Kommentaren gibt es sowieso kein Halten mehr, da regieren blanker Hass und Hetze.

Damit ist das ZDF in den letzten Monaten mehrfach »auffällig« geworden.

Dem Tech-Billionär Elon Musk wurde vom ZDF unterstellt, er habe in England zu einer »Jagd auf Migranten aufgerufen«.

Völliger Quatsch! Er hatte nur Protestierer ermuntert, für ihre Rechte einzutreten – ein himmelweiter Unterschied!

Dank auch seiner finanziellen Macht konnte Musk das ZDF zu einer Unterlassungserklärung zwingen – Otto Normalverbraucher fehlen dafür einfach die Mittel.

Im Februar dieses Jahres präsentierte die Haltungsjournalistin Dunja Hayali den haarsträubenden Bericht über die bösen Schergen der US-Einwanderungsbehörde »ICE«. Blöd war nur: Eine der Video-Sequenzen von der Festnahme einer Mutter mit ihren Kindern war gar nicht echt, sondern von einer KI gebastelt. Eine zweite Szene hatte mit dem »ICE« überhaupt nichts zu tun.

Für Haltungsjournalisten ist das kein Problem, so etwas kann ja mal passieren und Schwamm drüber. Schnell noch eine Breitseite in Richtung Elon Musk und erklären, »dass er auf kritische Berichterstattung mit Klagen reagiere« (Deutschlandfunk, 16.6.2026). Falsche Tatsachenbehauptungen werden zu »kritischer Berichterstattung« umgebogen.

2,75 Milliarden Euro kann das ZDF in diesem Jahr im Kampf für »unsere Demokratie« ausgeben, einen Großteil davon aus Gebührengeldern derjenigen, auf die mit Schmutz geworfen wird.

Da der Kampf von »den Guten« geführt wird, sind alle Mittel recht. Bloß nicht mit Fakten argumentieren, die der politische Gegner entkräften könnte.

Daher gilt für alle öffentlich-rechtlichen Haltungsjournalisten das ARD-Framing-Handbuch aus dem Jahr 2017:

»Denken und sprechen Sie nicht primär in Form von Faktenlisten und einzelnen Details. Denken und sprechen Sie zunächst immer über die moralischen Prämissen.

Die Arbeit der ARD ist von moralischen Prinzipien getragen. Die ARD setzt sich für bestimmte Dinge ein, weil sie von ihrer moralischen Notwendigkeit, für das gesellschaftliche Miteinander überzeugt ist.«

 




aktuelle UN-Ausgabe:

aktuelle UN-Ausgabe


folge uns auf:

pinterest.com/UNNachrichten


die UN bestellen:

die UN bestellen

Hier können Sie völlig unverbindlich die UN bestellen, einzelne Ausgaben nachbestellen oder Probeexemplare anfordern.


Werbemittelladen:

zum UN-Werbemittelladen


Kontakt:

Freundeskreis UN e.V.
Postfach 400 215
D-44736 Bochum

Tel. +49 208 6201 3781 (14 - 18 Uhr)
Fax: +49 208 6201 7517
e-mail: info@un-nachrichten.de


Datenschutz & Impressum